KULTURPROJEKTE

Konzept, Organisation und Durchführung nach Anfrage.



Einzahl, Mehrzahl - Gespräche mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Dichterinnen und Dichtern aller Generationen und unterschiedlichen Literaturarten in Europa, Fotografische Ausstellung und Autorenlesungen.

Aus dem Einzelnen lässt sich die gemeinsame Stimme der Literaturschaffenden heraushören. Übrigens - gibt es so was wie eine gemeinsame Stimme des literarischen Europa überhaupt? Wie definieren sich die europäischen Autorinnen und Autoren, einige Jahrzehnte nach der Wende und nach der Erweiterung der EU?

Die Wirkung der Literatur als gesellschaftlicher Meinungsfaktor ändert sich mit der Zeit und gestaltet gleich selbst die Zeiten. Mit Sicht auf die neuen europäischen Freiheiten, die Freiheit des Reisens und der Freizügigkeit, bildet sich auch für die Literaturschaffenden ein gewisser Mix aus Möglichkeiten, Beobachtungen und Stellungnahmen. Neue Themen und Blickpunkte stehen zur Verfügung, dabei reflektiert man die früheren immer wieder oder eben immer neu. Die Leser in Europa sind in der Bewegung. Manche sind, wohin sie auch immer reisen, auf eigene Muttersprache fokussiert, manche bewegen sich zwischen den Ländern und den Sprachen ohne besondere Mühe. Einige brauchen gar keine literarische Botschaft mehr, manche bleiben bei den klassischen Buchlektüren, andere interessieren sich nur über das Netz. Europa ist ein offener Zuwanderungskontinent. Wenn man in den Großstädten Europas mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, wo auch immer, ohne Unterschied, sieht man überall die Gesichter, die sich über bedruckte, gebundene Papierstücke beugen. Die Literatur begleitet die Gesellschaft im Alltag, jede Woche entstehen neue Hitlisten im Buchbereich. Was bedeut das für die Autoren? Wie sind ihre Bedürfnisse? Wo bleibt der Platz für die lokalen Themen, wie groß ist der Raum für die Gemeinsamkeiten?
In den einzelnen Stimmen der von mir befragten Autorinnen und Autoren liegt in verschiedenen Aspekten eine Beobachtung über Literatur in Europa. In dem fotografischen Material sind Gesichter, Orte und Situationen festgehalten. Mit den Lesungen fehlt es auch an der persönlichen Begegnung nicht.



"Polen von A bis Z"

Diskussionsabende über aktuelle Themen mit multimedialen Präsentationen
Jahresausgaben 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 und weitere
Polnische Kultur und Geschichte, Kunst und Küche, Musik und Sprache, interessante Adressen, alte und neue Bücher, Städte, Tipps für die Reisenden, deutsch-polnische Begegnungen. Blick auf das vergangene Jahr, Präsentation und Austausch über polnische Themen mit Diskussionsbeiträgen. Persönliche Berichte aus dem Publikum sind gefragt!
Jeder dieser Veranstaltungen ist mit polnischer Live-Musik untermalt.



"Der kleine Chopin"

Musikalische Lesung für Alle ab 6 Jahren
Bevor große Menschen für ein Denkmal auf ein Podest gestellt werden, waren sie einmal Kinder. Über die Zeiten, als Fryderyk Chopin noch Klein-Friedrich war liest Iréne Lepetit-Mscisz vom Staatsoper Nürnberg. Den Lesestoff dazu liefert Michal Rusinek mit seinem Buch „ Der kleine Chopin“. Auch musikalisch wird das junge Publikum mit Chopin vertraut gemacht. Mit dem Klavier gelingt es der Virtuosin Hee Jung Kim. Iwona Lompart illustriert die musikalische Lesung mit Fotografien von Orten, die mit Chopins Leben in Verbindung stehen.



Vorträge "Polen zum Kennenlernen"

Mit der Erweiterung der Europäischen Union hat die über 1000 Jahre hinweg erprobte Nachbarschaft der Deutschen und der Polen eine neue Dimension erreicht. Seit die Journalistin und Fotografin Iwona Lompart in Nürnberg lebt, hat sich das hier herrschende Bild von ihrem Heimatland geändert. Ihr Vortrag und ihre einmalige Bilderpräsentation wird eine ehrliche und zugleich informative Auseinandersetzung mit dem Thema Polen sein.



Freundeskreis der Polnischen Literatur beim Förderverein Krakauer Turm e.V.

In Nürnberg seit 2004 (zusammen mit Milan Bartl), über 40 verschiedene literarische Veranstaltungen.
Die Unbekannte Schöne- Polnische Literatur- ist aus den verschiedenen Sichtpunkten und Themenbereichen zweisprachig gelesen und besprochen. Präsentation von Werken und von Schriftstellern, auch bei Autorenlesungen, sowie eine Analyse der Verbindungen in der literarischen Weltkultur, ist das Ziel des Freundeskreises. Dabei können verschiedene Kooperationen (z.B. mit den Bibliotheken) und Arbeitsformen (Führungen, Kamingespräche, Lesungen im privaten oder öffentlichen Raum) ins Leben gerufen werden.



2008 - 2013 Mehrgenerationenhaus Nürnberg – Schweinau: Alleria – Ausstellungsprojekt (Kalendarium)
2008 – 2012 Alleria: Projekt wystawienniczy w Mehrgenerationenhaus Nürnberg – Schweinau. Kalendarium.

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