LESUNGEN, AUTORENABENDE, INTERVIEWS LIVE
Spotkania autorskie, prezentacje tekstów, wywiady na żywo


11.4.2017, 19 Uhr Das Buch der Geburten – dreisprachige Lesung (fr., dt., pl.) der Gedichte von Thomas Gleb, der als Yehuda Kalman 1912 in Lodz geboren wurde. Große Themen seines Lebens hat er in schlichten Worten zum Ausdruck gebracht: Schöpfen und Schöpfung, Leid und Licht, Mut und der Weg zum Kern der Dinge. Mittendrin in allen großartigen und tragischen Geschehnissen seiner Zeit verbrachte er sein Leben seit 1932 vor allem in Paris, aber auch in Warschau... Aus der deutsch-französischen Ausgabe seiner Gedichte liest zweisprachig der Verleger und Übersetzer, Christian Fritsche, edition promenade, die polnischen Übersetzungen kommen von Iwona Lompart, den musikalische Rahmen des Abends gestaltete OboistinVera-Isabel Volz, Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Es ist eine Veranstaltung des Freundeskreises der Polnischen Literatur im Förderverein Krakauer Turm e.V. in der Zusammenarbeit mit der edition promenade, Fürth gewesen Ort: Krakauer Haus, www.krakauer-turm.de, www.editionpromenade.

Księga narodzin - trójjęzyczne (fr., dt., pl.) czytanie tekstów Thomasa Gleba (Yehudy Kalmana) urodzonego w 1912 roku w Łodzi. Z niemiecko-francuskiego tomu wierszy czytał wydawca i tłumacz Christian Fritsche, edition promenade, akompaniament muzyczny na oboju pochodził od Very-Isabel Volz, wykładowczyni w Wyższej Szkole Muzycznej i Artystycznej we Frankfurcie nad Menem, polskie tumaczenie tekstów Iwona Lompart.

29.3.2017, 19.30 Uhr Autorenlesung mit Daniel Odija, polnischer Autor und Publizist aus dem Pommerischen Slupsk/Stolp.
Daniel Odija gehört zu der jüngeren Generation von polnischen Autoren und gilt als einer der besten Beobachter des sogenannten POLEN „B“, der polnischen Provinz, von der er nicht ausschließlich schöne Seiten zeigt. Am Abend in der Stadtbibliothek Nürnberg las der Schriftsteller aus seinen Büchern „Auf offener Straße” und „Das Sägewerk“. Er erzählte aber auch wie man sich als Bewohner in den Häusern fühlt, in denen früher die Deutschen wohnten, in der Stadt, die nach dem Krieg von Menschen aus Ost- und Zentral-Polen besiedelt wurde. Dies war gerade der Inhalt seines vom polnischen Kulturministerium unterstützten Projekts. Als dessen Ergebnis entstand „Bewegendes Tagebuch“ - ein zweisprachiges Deutsch-Polnisches Buch, mit den Aussagen der ersten Umsiedler, mit einem Hörspiel und einer multimedialen Präsentation. Es fehlte auch eine Erinnerung an Herrn Siggi Loch nicht. Siggi Loch wurde 1940 in Stolp geboren und danach in Deutschland den Prestige-Verlag „ACT“ für Jazz gründete. Für ihn arbeiten bis heute viele hervorragenden Jazzmusikern Polens, unter anderen auch Leszek Mozdzer, ein Starpianist aus Danzig. Odija beobachtet und findet es höchst interessant, wie sich nach 1945 das Deutsche und das Polnische in seiner Geburtsstadt durchdringen. Deutsche Vorleserin: Eva Homringhauser; Veranstaltung des Fördervereins Krakauer Turm e.V. unterstützt durch Bezirk Mittelfranken in der Zusammenarbeit mit dem Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, Interkultubüro in der Reihe Literatur ohne Grenzen.

Danilel Odija czytał ze swoich tekstów przetłumaczonych na niemiecki- "Ulicy" *tłum. Martin Pollack, "Tartaku" *tłum. Martin Pollack i "Ruchomego pamiętnika" ze wspomnieniami pierwszych polskich mieszkańców Słupska. Wieczory autorskie miały miejsce także we współpracy ze Stowarzyszeniem Niemiecko-Polskim w Monachium i w Bayreuth.

25.09.2016 Autorenabend für Nürnberger Stadtverführungen 2016: „Allmächt Fries“ - eine Allmächt-Geschichte über Freundschaft, Kraft der Kultur und Macht des Geistes zwischen Bilbao, Berlin, Nürnberg, Warschau, Bratislava und manchen anderen Orten der Welt.
Als 7-Jähriger kommt Federico Fritz Rudolf Fries 1942 aus dem spanischen Bilbao mit seiner Familie in das zerbombte winterliche Leipzig. Nach dem Studium beschäftigt er sich mit der Macht des Wortes, ist ein gefragter Übersetzer und Buchautor. Als DDR-Bürger gibt er in West-Deutschland seinen ersten Roman heraus, was zu gnadenlosen politischen Eingriffen in sein Berufsleben führt. Nach der Wende wurde er wiederum für seine Stasi-Kontakte bestraft und geriet scheinbar in Vergessenheit. Iwona Lompart und Milan Bartl vom Freundeskreis der Polnischen Literatur berichten in Wort und Bild über die letzten Lebensjahre von Federico Fries, in denen sie ihm begegnet sind, und von seinen kulturübergreifenden Erscheinungen der Europäischen Literatur. Fries’ Romane stehen im Zeichen des Pikaresken, der Phantasie und des Humors. Aus den Originaltexten liest Ewa Homringhausen.

Spotkanie literackie z postacią i twórczością Fritza Rudolfa Friesa. Historia o przyjaźni, sile kultury i ducha rozgrywająca się między Bilbao, Berlinem, Norymbergą, Warszawą, Bratysławą i kilkoma innymi miejscami na świecie

27.3.2015 Gedichte und Klavier im Café Lebenskunst in Gunzenhausen - Gedichte von Kathrin Maier, Karina Leisinger Sax und Klaviermusik mit Alexander Uhl- Lesung aus der polnischen Übersetzung
Wieczór w kawiarni Lebenskunst w Gunzenhausen - Wiersze Kathrin Maier i muzyka fortepianowa w wykonaniu Alexandra Uhla - czytanie polskich przekładów.

20. - 22.1.2015 Autorenabende, Lesungen in den Schulen und Schreibworkshop über Quellen des Schreibens mit Catalin Dorian Florescu aus Zürich/Schweiz im Rahmen des eigenen Projektes "Einzahl, Mehrzahl- Gespräche mit europäischen Schriftstellerinnen und Schriftsstellern". In der Zusammenarbeit mit Literaturzentrum Nord KUNO, Verband Deutscher Schriftsteller (verdi) und Förderverein Krakauer Turm e.V.
Spotkania autorskie, odczyty w szkołach i workshop o źródłach pisarstwa z Catalinem Dorianem Florescu z Zürichu/Szwajcaria. W ramach własnego programu autorskiego "Liczba pojedyńcza, liczba mnoga rozmowy z europejskimi pisarkami i pisarzami. We współpracy z Centrum Literatury Północ KUNO, Związkiem Pisarzy Niemieckich (verdi) i Stowarzyszeniem Zarejestrowanym Wieża Krakowska w Norymberdze

25.7.2014 Abendstimmung im Schlossgarten Pleinfeld - Gedichte von Kathrin Maier und Klaviermusik - Leung aus der polnischen Übersetzung
Wieczór w ogrodzie zamkowym w Pleinfeld - Wiersze Kathrin Maier i muzyka fortepianowa - czytanie polskich przekładów.

29.6.2014 Vom Hörensehen, Ateliertage der Kunstschule Atelier 160 in Führt, Lesung - Klassische persische Musik und internationale Literatur - polnischer Teil

Atelier 160 w w Fürth - program literacki : klasyczna muzyka perska i wielojezyczna literatura - przedstawienie czesci polskiej.

24.4.2014. Krakauer Turm in Nürnberg: Bücherfrauen - Deutsch-Polnischer Abend mit mir - " Ich habe noch ein paar nicht erfüllte Träume. Deswegen bin ich manchmal in der Eile".
Wieża Krakowska w Norymberdze: Niemiecko-Polski wieczór o moich pasjach - literaturze i fotografii - "Mam jeszcze niespełnione marzenia. Dlatego czasem sie spieszę"

16.10.13 Krakauer Turm in Nürnberg: Es gab Liebe im Ghetto - aus dem Tagebuch von Marek Edelman las die Co-Autorin Paula Sawicka
Wieza Krakowska w Norymberdze: Wieczor autorski Pauli Sawickiej "I byla milosc w Gettcie"


Marek Edelman war einer der Anführer des jüdischen Widerstands im Warschauer Ghetto und ein unbequemer Mahner. Eindringlich lässt er seine Erinnerungen lebendig werden. Im Ghetto erfuhr er auch Zusammenhalt im Angesicht der Lebensgefahr, erlebte bewegende Momente der Liebe, der Verbundenheit zwischen Eltern und Kindern, zwischen jungen und älteren Liebenden. Auch der vor kurzem verstorbene deutsche Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki verliebte sich in seine spätere Ehefrau Teofila gerade unter diesen Umständen, bevor sie beide aus dem Warschauer Ghetto fliehen konnten. Die Geschichten von Edelman hat seine Solidarnosc-Gefährtin Paula Sawicka in einem Buch gesammelt, das vor kurzen beim Schöffling-Verlag in der deutschen Sprache erschienen ist.

25.09.13 Krakauer Turm in Nürnberg: Autorenlesung mit Rolf Schneider
25.09.13 Wieza Krakowska w Norymberdze: Wieczor autorski Rolfa Schneidera


Rolf Schneider, vor 81 Jahren in Chemnitz geboren, seit 1958 freier Schriftsteller, Filmemacher, Dissident und Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik. Ein kritischer, mutiger und aufmerksamer Betrachter der Geschichte und Gesellschaft. Sein Leben war über Jahre auch mit Nürnberg verbunden, da er hier als Autor und Dramaturg im Stadttheater am Ende der 70er Jahre lebte und arbeitete. In diesem Frühjahr erschien sein autobiografisches Buch „Schonzeiten“. „Es ist ein Blick auf die vergangenen 50 Jahre. Aber im Wesentlichen sind das Begegnungen mit für mich wichtigen Leuten. Mit Victor Klemperer, Peter Huchel, Anna Seghers, Stephan Hermlin, Golo Mann, Bruno Kreisky und vielen anderen. Es ist auch eine Auseinandersetzung mit der DDR und der Emigration nach Westdeutschland. Ich war immer Anhänger der Wiedervereinigung, auch wenn das überhaupt nicht populär war in Westen. Ich erzähle natürlich auch über Polen. Weil Polen mich nie enttäuscht hat.“ (aus dem Interview von Iwona Lompart).

01.12.11 Krakauer Turm in Nürnberg: Polen von A bis Z – Sonderausgabe: M wie Miłosz- eine Art Zusammenfassung. Ein Gespräch mit Alicja Rybałko, der in Deutschland lebenden, polnischsprachigen Dichterin aus Vilnius.
01.12.11 Wieża Krakowska w Norymberdze: Polska od A do Z - wydanie specjalne „M jak Miłosz - próba syntezy”. Spotkanie z Alicją Rybałko, mieszkającą obecnie w Niemczech polskojęzyczną poetką z Wilna.

Czeslaw Milosz (1911–2004), gebürtiger Litauer und polnischer Dichter, hat sich selbst als Mitteleuropäer gesehen. Im französischen und amerikanischen Exil schuf er seine bedeutendsten Werke, für die er 1981 den Literaturnobelpreis erhielt. 1989 kehrte er nach Polen zurück und verbrachte seine letzten Lebensjahre in Krakau. Seinen 100. Geburtstag feierte Polen mit einem Milosz-Jahr und der Eröffnung des Europäischen Zentrums des Dialogs in Krasnogruda. Czesław Miłosz - ein Mensch und eine Legende. Über persönliche Kontakte mit ihm und seiner Heimatstadt erzählte Alicja Rybałko, geboren in Wilna, Übersetzerin und Dichterin in polnischer Sprache.

14.11.11 Krakauer Turm in Nürnberg: Olga Tokarczuk las aus ihrem neuen Roman „Der Gesang der Fledermäuse“
14.11.11 Wieża Krakowska w Norymberdze: Olga Tokarczuk czyta ze swojej nowej powieści „Prowadź swόj pług przez kości umarłych“.

Zwei Jahre nach dem Erscheinen ihres preisgekrönten Romans „Unrast“ besuchte die international prominente polnische Autorin erneut den Krakauer Turm. Ihr neues Buch „Der Gesang der Fledermäuseist voll skurrilem Witz, ein spannender Krimi und zugleich ein engagiertes Plädoyer für den humanen Umgang mit der Natur. Aus der deutschen Übersetzung von Doreen Daume las der Schauspieler Marco Steeger (Staatstheater Nürnberg) vor.

13.02.10 Krakauer Turm in Nürnberg: Treffen mit dem polnischen Regisseur und einer Persönlichkeit des Weltkinos Krzysztof Zanussi.
13.02.10 Wieża Krakowska w Norymberdze: Spotkanie z Krzysztofem Zanussim.

Zweistündiges Gespräch und Interview mit dem Regisseur und Produzenten über seine Erfahrungen im Weltkino.

11.11.09 Krakauer Turm in Nürnberg: Autorenlesung mit Olga Tokarczuk.
11.11.09 Wieża Krakowska w Norymberdze: Spotkanie autorskie z Olgą Tokarczuk w związku z ukazaniem się niemieckiego tłumaczenia książki „Bieguni”.

Olga Tokarczuk, Nike-Literatur-Preisträgerin 2008 und eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen Polens, hat aus „Unrast“ (poln. „Bieguni“) gelesen. „Unrast“ ist eine Pilgerreise durch die fließende Zeit, eine selbst erlebte Beobachtung der Vielfalt der Welt. Mal verwandelt sich der Stoff des Romans in kurze Erzählungen, fast Notizen, dann wieder verbindet er mit langen Leitfäden die Motive. „Ihre Romane faszinieren durch einen poetischen Mystizismus, der in das Deutschland der Popliteratur und des Neorealismus einfiel wie ein Dschungeltiger in den Streichelzoo.“ (Die Zeit). Aus der glänzenden Übersetzung von Esther Kinsky las die Schauspielerin Antje Cornelissen (Staatstheater Nürnberg).

02.03.08 Krakauer Turm in Nürnberg, Autorenlesung: "Mutter der Holocaust-Kinder" von Anna Mieszkowska, moderiert von der Übersetzerin Urszula Usakowska-Wolff
02.03.08 Wieża Krakowska w Norymberdze: Spotkanie z Anną Mieszkowską, autorką książki „Matka dzieci Holokaustu. Historia Ireny Sendlerowej”. Moderacja: tłumaczka Urszula Usakowska-Wolff

Irena Sendler war weit weniger bekannt als Oskar Schindler, dem Steven Spielberg mit seinem Film "Schindlers Liste" ein Denkmal setzte. Obwohl zur Zeit der deutschen Besatzung für die geringste Hilfeleistung gegenüber Juden die Todesstrafe droht, gelingt es der jungen Krankenschwester, die Zugang zum Warschauer Ghetto hat, 2500 jüdische Kinder vor dem Tod zu bewahren. In Säcken und Kisten, mit Schlafmitteln betäubt, durch Keller und Abwasserkanäle schleust sie die Kinder auf die andere Seite des Ghettos. Mit gefälschten Papieren gibt sie ihnen eine neue Identität und verschafft ihnen in polnischen Familien, Waisenhäusern und Klöstern ein neues Zuhause. Als die Gestapo sie fasst und foltert, gibt sie keine Namen preis und kommt selbst nur knapp mit dem Leben davon. Die genauen Daten aller geretteten Kinder versteckt sie unter einem Apfelbaum in einem Garten. Auf der Grundlage persönlicher Aufzeichnungen und Erinnerungen der mittlerweile 98jährigen Irena Sendler erzählte die Journalistin Anna Mieszkowska ihre bislang fast unbekannte Geschichte.